Frieda Lenz lebt und arbeitet in Köln. Ihre Bilder entstehen im Wechselspiel aus Dom, Rhein und Karneval — dort, wo die Farben der Stadt zur Sprache werden.
Aufgewachsen in Köln-Ehrenfeld, hat Frieda Lenz das Malen dort gelernt, wo Kunst und Alltag ineinanderfließen: in Ateliergemeinschaften, auf Straßenfesten, in den engen Gassen rund um den Dom. Seit über zehn Jahren übersetzt sie das Licht des Rheins und die Farbdramaturgie des Kölner Karnevals in großformatige Malerei.
Ihre Arbeiten changieren zwischen kontrollierter Fläche und spontanem Pinselduktus — ein Dialog aus Ordnung und Ausbruch, der sich wie ein roter Faden durch ihr gesamtes Werk zieht.
Ihre Bilder wurden in Galerien und Kunstvereinen im gesamten Rheinland gezeigt und befinden sich heute in privaten Sammlungen in Köln, Düsseldorf und Amsterdam.
Vier Arbeiten aus den letzten Jahren — jede ein eigenständiges Kapitel im fortlaufenden Dialog zwischen Rot und Weiß.
Das Licht des frühen Morgens auf dem Rhein, verdichtet zu einer Fläche aus warmem Rot und kühlem Weiß. Entstanden während einer Reihe von Studien direkt am Ufer in Köln-Deutz.
Ein großformatiges Werk, das den Rausch der fünften Jahreszeit einfängt — Konfetti, Trompeten und die charakteristischen Rot- und Weißtöne der Kölner Narrenzunft, aufgelöst in Farbfläche.
Die Silhouette der Kathedrale, aufgebrochen in geometrische Rot-Weiß-Fragmente. Eine Auseinandersetzung mit dem Wahrzeichen als Symbol und als reine Form.
Eine ruhige Studie einer Altstadtgasse im ersten Schnee — reduziert auf wenige Flächen, in denen Weiß dominiert und Rot nur an einzelnen Stellen aufblitzt.
Ein Ausschnitt aus dem laufenden Werkverzeichnis.
Eine Auswahl vergangener Einzel- und Gruppenausstellungen im Rheinland.